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Blumen in Schwarzweiß

Es ist ein trüber Tag. Eigentlich ist Silvester, aber das Feiern fällt aus, weil sich die beste Ehefrau von allen mit einer Erkältung ins Bett zurückgezogen hat.

Als ich so auf dem Sofa liege und “Die Seele der Kamera” von David duChemin lese, fällt mein Blick auf den Blumentopf, der auf dem Couchtisch steht. Seine Rückseite zeigt zu mir, so dass aus meiner Sicht die Struktur auf der Unterseite der Blätter plastisch hervortritt. Das bringt mich dazu, das Buch zur Seite zu legen und vom Sofa aufzustehen.

Das Motiv war gefunden, der Hintergrund noch nicht. Dunkel sollte er sein, damit sich die Pflanze gut davon abhebt. Ganz schwarz auch wieder nicht, damit das Bild nicht so nach Lehrbuch aussieht. Ich wähle den Fernseher als Hintergrund. Er ist schwarz und glänzend, so dass sich Teile des Wohnzimmers darin spiegeln. Allerdings nicht so, dass der Ursprung der Spiegelung wirklich erkennbar wäre.

Wenn der Aufbau schon steht, dann springt gleich noch eine Orchidee ins Bild.

Und auch noch eine Amaryllis.

Der verblühte Rosenstrauß von Andreas Geburtstag macht auch noch mit.

Mein kleiner grüner Kaktus

… der hat ganz viele Stacheln. Wie das so ein Kaktus eben hat.

Im Moment ist es hier ziemlich ruhig im Blog. Irgendwie komme ich dieses Frühjahr nicht so recht in Schwung, was das Fotografieren angeht.

Immerhin treibt mich das Fotoforum Neustadt ein wenig an.

Das Thema für den April war Kakteen. Den Ausflug im Januar ins Kakteenland Steinfeld konnte ich leider wegen Grippe nicht mitmachen, daher habe ich unsere beiden Säulenkakteen aus ihrer Ecke am Fenster hervorgeholt.

Das Thema für die nächsten zwei Monate ist “Rost”. Einer der Gründe, warum die Fotografie in diesem Frühjahr etwas weniger Zeit beanspruchen kann, liegt darin, dass ich an Andrea’s alter Corvette schraube. Dabei habe ich ein paar rostige Stellen gefunden, die sich als Motiv eignen.

Kaktusstacheln Säulenkaktus von oben