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Mein kleiner grüner Kaktus

… der hat ganz viele Stacheln. Wie das so ein Kaktus eben hat.

Im Moment ist es hier ziemlich ruhig im Blog. Irgendwie komme ich dieses Frühjahr nicht so recht in Schwung, was das Fotografieren angeht.

Immerhin treibt mich das Fotoforum Neustadt ein wenig an.

Das Thema für den April war Kakteen. Den Ausflug im Januar ins Kakteenland Steinfeld konnte ich leider wegen Grippe nicht mitmachen, daher habe ich unsere beiden Säulenkakteen aus ihrer Ecke am Fenster hervorgeholt.

Das Thema für die nächsten zwei Monate ist „Rost“. Einer der Gründe, warum die Fotografie in diesem Frühjahr etwas weniger Zeit beanspruchen kann, liegt darin, dass ich an Andrea’s alter Corvette schraube. Dabei habe ich ein paar rostige Stellen gefunden, die sich als Motiv eignen.

Kaktusstacheln Säulenkaktus von oben

Thema Frost im Fotoforum Neustadt an der Weinstraße

Der Blog war in den letzten zwei Monaten nicht eingeschlafen, höchstens etwas festgefroren. Denn das Thema im Fotoforum Neustadt für Februar und März lautete „Frost“. Allerdings habe ich bereits im Januar zu diesem Thema einen Beitrag mit Eiskristallen veröffentlicht.

Außerdem war es kalt und dunkel draußen, so dass ich wenig Lust auf Streifzüge mit der Kamera hatte.

Nun folgt der zweite Teil zum frostigen Thema, dieses Mal mit Eis auf der Windschutzscheibe und am Türholm meines Autos.

Zunächst zwei Bilder von der zugefrorenen Windschutzscheibe, im ersten flach einfallenden Sonnenlicht von innen fotografiert. Wenige Minuten später war nur noch Wasser auf der Scheibe. Das hat als Motiv zum Thema Frost nicht mehr gepasst.

Eis auf der Windschutzscheibe Eis auf der Windschutzscheibe

Jetzt noch vier Fotos von Eiskristallen am Türholm, dann kann es wärmer werden:

Eiskristalle Eiskristalle Eiskristalle Eiskristalle

Thema im Fotoforum Neustadt: Elektrizität

Das Thema für die Monate Dezember und Januar lautete „Elektrizität“. Obwohl ich Elektrotechnik studiert habe, wollten mir spontan zu diesem Thema gar keine Bildideen einfallen. Mindestens keine, die ich dann auch umsetzen wollte.

Elektroingenieure wissen nämlich, dass man Elektrizität meistens nicht sehen kann. Fühlen schon, wenn man nicht aufpasst, das ist aber auch eher unangenehm.

Bei Strommasten, Stromleitungen, Verteilerkästen und sonstigen elektrischen Einrichtungen war mir die Elektrizität zu wenig sichtbar. In leuchtenden Glühbirnen sieht man sie zwar schon, aber irgendwie ist die Elektrizität in Glühbirnen schon zu sehr gezähmt. Ich wollte die Elektrizität wilder in meinen Bildern darstellen. Gar nicht so einfach, etwas „wild“ in Bildern einzufangen, was man gar nicht sehen kann.

Ein paar Ideen sind mir dann doch noch eingefallen. Bei einer Funkenentladung entsteht ein kurzer Lichtblitz, den wollte ich fotografieren. Unter normalen Bedingungen leitet Luft den elektrischen Strom nicht und das ist auch gut so. Sonst würden wir ja in der Nähe von elektrischen Geräten ständig eine gewischt kriegen. Wenn die Luft jedoch durch eine ausreichend hohe Spannung ionisiert wird, dann kann man für einen kurzen Augenblick sehen, wie zwischen zwei Kabeln ein Funke überschlägt.

Als Spannungsquelle habe ich einen Weidezaungenerator verwendet, der erzeugt immerhin eine Spannung von 8kV. Das genügt schon für eine Funkenstrecke von ein paar Millimetern. Und es besteht auch nicht die Gefahr, dass der Fotograf einen Schaden davonträgt.

Funkenüberschlag Funkenüberschlag Elektrizitiät: Funkenentladung

Wenn man statt Luft ein anderes Gas verwendet und dessen Druck niedrig hält, dann funktioniert der Trick mit dem ionisierten Gas auch über weitere Distanzen.

Plasmakugel Plasmakugel Plasmalampe Plasmalampe

Focus Stacking

Ich habe ein paar Fingerübungen zum Thema Focus Stacking gemacht.

Dabei werden mehrere Bilder per Software übereinandergelegt und von jedem Bild der scharf eingestellte Bereich in das endgültige Bild übernommen.

Weil sie sich nicht so schnell bewegen, habe ich Pflanzen als Motiv gewählt und zum Ausprobieren die Software Combine ZP genutzt.  Nachdem es die Makroabteilung des Fotokoffers hergibt, habe ich das Balgengerät verwendet. Im Olympus Balgengerät ist praktischerweise der Fokussierschlitten mit eingebaut.

Mit dem Thema hatte ich mich schon letztes Jahr befasst, allerdings mit eher bescheidenem Ergebnis. Vermutlich lag es daran, dass Combine ZP mit der Änderung der Perspektive beim Fokussieren im Nahbereich Schwierigkeiten hatte. Wenn das Motiv nur 5 cm von der Frontlinse entfernt ist, dann ändert sich die Perspektive schon erheblich, wenn man die Schärfentiefe durch annähern an das Motiv um einen Zentimeter erhöhen will.

Dieses Mal habe ich den Abstand zwischen Motiv und Frontlinse konstant gehalten, d.h. zum Erzeugen des Stacks nur die Kamerastandarte verschoben. Begonnen habe ich mit dem maximalen Auszug, also der Scharfeinstellung auf dem vorderen Ende des Objekts, weil dies den kleinsten Bildausschnitt ergibt. Das ist dann auch der endgültige Bildausschnitt.

Um den durch das Stacking erreichten Effekt zu zeigen habe ich vom ersten Stack das dritte Bild zum Vergleich vorangestellt. Da es hier um die Schärfentiefe geht, das Foto wurde einer Belichtungszeit von 1/2s bei Blende 11 und ISO 200 gemacht.

_DSC9158

dsc9156_9168 dsc9185_9200 dsc9255_9266 dsc9268_9303 Lavendel Brombeerblüte Erdbeere Zitronenmelisse